Freizeitaktive Menschen sollten eine auf das Risiko abgestimmte Sportversicherung haben

„Sport ist Mord!“, so sagt eine wohlbekannte Redensart. Mittlerweile hat sich diese Aussage in gewisser Weise selbst überlebt. Heute bestehen die gesundheitlichen Probleme innerhalb der Gesellschaft eher aufgrund dessen, dass die Leute zu wenig Sport treiben. Der Mord auf Raten bildet sich aus den vier Faktoren Übergewicht, Bewegungsmangel, Stress und Depression.

Die vier apokalyptischen Reiter der Unsportlichkeit, wenn man so will. Denn Sport kann bei allen vier Problemen eine natürliche und physiologische Abhilfe schaffen – wenn man sie denn in Anspruch nimmt.

Allerdings hat die oben zitierte Redensart auch einen wahren Kern. Beim Sport kracht es des Öfteren mal. Das Resultat mögen meist kleinere Blessuren sein, die höchstens die nächste Trainingseinheit gefährden. Doch ab und zu kann es auch mal ernst werden. Spätestens dann, wenn eine ernsthafte Verletzung als Konsequenz eines Sportunfalls gegeben ist, kann das sehr teuer enden. Man kann nicht arbeiten und hat unter Umständen hohe Kosten an der Backe. Der Hintergrund dabei ist jener, dass längst nicht alle Sportarten durch die Unfallversicherung abgedeckt ist. Vieles, gerade im Falle von eher exotischen oder gar Extremsportarten, wird gar nicht durch den Versicherungsschutz berücksichtigt. Das wird dann umso schlimmer, wenn ein etwaiger Dritter durch einen Sportunfall zu Schaden kommt und man selbst als Auslöser die Schuld trägt. Dann ist unter Umständen nicht nur guter Rat teuer sondern alles Folgende erst recht.

Um dem vorzubeugen, bedarf es guter Sportversicherungen. Sportversicherungen? Gibt es das auch? Sportversicherungen meint in dem Zusammenhang keine eigenständigen Versicherungen. Viel mehr ist damit von solchen Versicherungen die Rede, die Sportunfälle ausdrücklich mit abdecken. Das gilt für Kranken- und Unfallversicherungen sowie für Haftpflichtversicherungen (wenn ein anderer zu Schaden kommt). Mittlerweile gibt es unter diesen unverzichtbaren Versicherungsarten auch Anbieter, die bewusst auch eine Abdeckung von diversen Sportunfällen anbieten. Natürlich muss man da genau hinschauen, welche Sportarten dies bei den einzelnen Anbietern umfasst, damit man eine für sich geeignete Wahl trifft.

Der Aspekt der Abdeckung von Sportunfällen sollte auch bei einer Auslandsversicherung wohlbedacht sein. Ansonsten kann ein Aktivurlaub ganz schnell zu einem Aktivposten auf Kostenseite werden. Und das verspricht man sich ja nicht wirklich von einem Urlaub.